Germanwatch

„Hinsehen, Analysieren, Einmischen“ unter diesem Motto engagiert sich Germanwatch seit 1991 für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen dabei die Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen im

Süden bildet den Ausgangspunkt unseres Einsatzes für eine nachhaltige Entwicklung. Politik und Weltmarktstrukturen sowie der inzwischen immer häufiger nachgeahmte ressourcenintensive Wirtschaftsstil des Nordens beeinflussen das Leben der Menschen weltweit.
Wir setzen uns für Rahmenbedingungen ein, die gerade auch den Menschen im Süden eine Zukunft geben, die durch die ungezügelte Globalisierung an den Rand der Gesellschaft gedrängt oder durch den Verlust ihrer ökologischen und ökonomischen Lebensgrundlagen in ihrer Existenz bedroht werden.

Zu unseren Zielen gehören:

  • das Vermeiden eines gefährlichen Klimawandels
  • der Schutz der besonders verletzlichen Menschen in Entwicklungsländern vor den Folgen des Klimawandels
  • die Umsetzung der Menschenrechte einschließlich des Rechts auf Nahrung
  • entwicklungs- und umweltverträgliche Welthandelsregeln
  • zukunftsfähige Rahmensetzung insbesondere für weltweit tätige Unternehmen
  • eine angemessene Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit
  • ein zukunftsfähiger Finanzmark

Wie wir arbeiten
Wir drängen relevante Akteure aus Politik und Wirtschaft dazu, diese Ziele umzusetzen – in Deutschland, Europa und auf internationaler Ebene. Auf der Grundlage wissenschaftsbasierter Analysen informieren wir die Öffentlichkeit, leisten Bildungs- und Lobbyarbeit. Wir zeigen auch Verbraucherinnen und Verbrauchern Wege auf, wie sie mit ihrem Handeln effektiv zu mehr globaler Gerechtigkeit und zum Erhalt der Lebensgrundlagen beitragen können. Dabei sind wir mit Organisationen sowie Einzelpersonen aus dem Globalen Süden und mit Entwicklungs- und Umweltorganisationen weltweit eng vernetzt. Um unsere politischen Ziele zu erreichen, arbeiten wir auch mit Unternehmen, Gewerkschaften und Verbraucherschutzorganisationen zusammen. Für unser Verhältnis zu Unternehmen gilt die Maxime: Kooperation wo möglich, Konfrontation wo nötig – je nachdem, wie Nachhaltigkeitsziele am wirkungsvollsten erreicht werden können.

In unseren beiden Büros in Bonn und Berlin arbeiten rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Germanwatch finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen „unserer” Stiftung Zukunftsfähigkeit sowie aus Projektmitteln öffentlicher und privater Zuschussgeber.

Mehr Informationen unter www.germanwatch.org